Fischerdorf Hamnoy auf Lofoten in Norwegen
Dmitry Rukhlenko
Ratgeber

Beste Reisezeit und Klima für Norwegen

Veröffentlicht am 17. Dezember 2018
  1. Beste Reisezeit
  2. Klima

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Norwegen ist für die meisten Reisenden der Frühsommer, vor allem die Monate Juni und Juli. Es ist außerdem die Zeit der Mitternachtssonne, so dass die Tage in Süd-Norwegen sehr lang sind oder in Nord-Norwegen sogar rund um die Uhr die Sonne scheint. Aufgrund des angenehmen, warmen Wetters gibt es viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen und viele Orte die man besuchen kann. Die Schulen in Norwegen haben während dieser Zeit Schulferien.

Die Monate Juni und Juli sind auch die Zeit mit dem höchsten touristischen Aufkommen in Norwegen. Wer zu dieser Zeit reist, muss sich also auf größere Massen von Touristen einstellen. Im Sommer liegt die durchschnittliche Temperatur in Norwegen zwischen 13-18 °C.

Wenn man die Hochsaison meiden möchte, dann sind der Mai und September sehr gute Alternativen. Zu dieser Zeit sind die Preise etwas niedriger und das Wetter in Norwegen immer noch gut genug für Aktivitäten im freien und Sightseeing. Man hat manchmal das Gefühl, als hätte man das ganze Land für sich.

Von Mai bis Mitte Juni zeigt sich die Landschaft in Norwegen von seiner schönsten Seite, mit blühenden Obstbäumen, Schnee in den Bergen und Wasserfällen aus tauendem Schmelzwasser. Im Mai gibt es mehrere Feiertage, welche die Norweger ausgiebig nutzen um nach einem langen Winter den Frühling zu feiern. Insbesondere am Nationalfeiertag am 17. Mai finden viele Partys, Musik und Straßenparaden statt.

Der günstigste und touristisch am wenigsten frequentierte Monat ist in Norwegen der Oktober, da das Wetter dann nicht mehr so gut ist. Der Sommer und Spätsommer sind vorbei, der Winter hat auch noch nicht richtig angefangen und viele Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten schließen. Die herrlichen Farben des Herbstes kann man am besten im Oktober bewundern.

Flüge nach Norwegen sind vor Mai und nach September am billigsten. Lediglich um Weihnachten und die Polarnächte mit den Nordlichtern ist es etwas voller.

Januar und Februar sind die dunkelsten und kältesten Monate. Deshalb sollte man, wenn man vorhat Skifahren zu gehen, den März den beiden Monaten vorziehen. Im Januar befindet sich das Thermometer um 2 °C.

Der Golfstrom erwärmt die Westküste, wo die Winter eher gemäßigt sind. Allerdings sind die Niederschläge in dieser Region Norwegens oft stark. Oberhalb des Polarkreises scheint die Sonne von Mitte Mai bis Ende Juli Tag und Nacht. Im Winter ist das Nordkap für fast zwei Monate in Dunkelheit gehüllt.

Norwegens Sommerwetter ist variabel und unberechenbar. Der Golfstrom hält die westlichen Fjordgebiete und Küste bis in den arktischen Norden viel wärmer als erwartet. An der Westküste fällt der meiste Regen, die weiter östlichen Gebiete sind trockener. Die Wassertemperatur an der Südküste, wo das Baden ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung ist, liegt im Sommer bei 18 °C oder höher. Überraschenderweise ist das Wasser oft ruhig, da die meisten bewohnten Orte in Norwegen durch Berge und Wälder vor Wind geschützt sind.

Das wärmste und stabilste Wetter herrscht in der Regel an der Südküste zwischen Mandala und Oslo. Auch im Norden, sind die Sommertemperaturen angenehm warm. Aber, wie fast überall in der Nähe der Westküste kann das Wetter nass und wechselhaft sein. Achten Sie auf wasserdichte Kleidung. Sollten Sie Pech mit dem Wetter haben, denken Sie an ein kluges norwegisches Sprichwort: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.“

Beste Zeit für Skifahren

Im Winter sind weite Teile Norwegens ein schneebedecktes Paradies. Die Saison dauert von November bis Mai, die optimale Reisezeit hierfür liegt vor Ostern. Zu den beliebtesten Skigebieten gehören Hensedal, Narvik und Oppdal.

Beste Zeit für Kreuzfahrten

Kreuzfahrten entlang der norwegischen Fjorde werden zwischen Mai und September angeboten. Die beliebtesten Monate sind Juli und August, wenn die Temperaturen mild sind. Die meisten Kreuzfahrten die sich auf Norwegen konzentrieren, starten in der Hauptstadt Oslo und beinhalten Besuche der großen Fjorde wie Sognefjord und Geiranger sowie Städte wie Bergen und Stavanger.

Beste Zeit, um die Nordlichter zu sehen

Sonneneruptionen erzeugen Sonnenwinde die beim Eintritt in die Erdatmosphäre spektakuläre Lichter an den Nachthimmel zaubern. Die Polarlichter (Aurora borealis) treten oberhalb des Polarkreises auf und sind von November bis Februar am stärksten und häufigsten. Sie sind einer der besten Gründe um Norwegen im Winter zu besuchen.

Klima in Oslo

Die Höchsttemperatur in Norwegen beträgt 22 °C im Juli. Im Januar steigt das Thermometer auf maximal −2 °C. Der Sommer (Juni bis September) ist mit durchschnittlichen 20 °C mild. In den Wintermonaten wird es mit rund 1 °C sehr kalt. Tagsüber liegt die Temperatur in Norwegen im Jahresmittel bei 9,8 °C.

Nachts wird es mit −7 °C am kältesten im Januar und Februar. Unter 13 °C fällt das Thermometer im Juli selten. Während die Nächte im Sommer bei Mittelwerten von angenehmen 11 °C liegen, sinkt das Thermometer zwischen November und März nachts auf kalte −5 °C. Die Temperatur beträgt Nachts über das gesamte Jahr gesehen durchschnittlich 2,4 °C.

Die Wassertemperatur beträgt bis zu 17 °C im August, im Januar, Februar und März hat das Meer maximal 3 °C. In den Sommermonaten Juni bis September ist das Wasser mit durchschnittlichen 16 °C kühl. Zwischen November und März liegen die Werte bei sehr kalten 4 °C. Über das Jahr gesehen hat das Meer eine mittlere Temperatur von 9,0 °C.

Mit 11 Regentagen sind der Juli und September die regenreichsten Monate im Jahr. Der April ist der trockenste Monat im Jahr. Von Juni bis September ist Norwegen mit durchschnittlich jeweils rund 10 Regentagen relativ feucht, der Winter (November bis März) fällt mit 9 Regentagen recht trocken aus. Pro Monat fällt im Jahresdurchschnitt an 9,3 Tagen Regen.

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