13 Indizien
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13 Indizien

Veröffentlicht am 13. März 2019

Die Geschichte von 13 Indizien spielt in London, wo grausame Verbrechen die Stadt erschüttern. Da Scotland Yard mit seinen Ermittlungen nicht weiterkommt, bittet es Detektive um Mithilfe bei der Lösung des Falls. Um zu gewinnen, musst du den Fall durch die richtigen Fragen lösen und Person, Ort und Waffe identifizieren.

  1. Spielablauf
  2. Fazit
  3. Inhalt
  4. Datenblatt

Spielablauf

Zunächst bekommt jeder Spieler (Detektiv) einen Sichtschirm, Lupe, Stift und Ermittlungsblock. Die Lupen, die übrige sind, kommen in die Mitte des Tischs. Der Sichtschirm dient dazu die eigenen Erkenntnisse der Ermittlung vor den Mitspielern geheim zu halten. Alle Lupen die man besitzt, muss man für alle Spieler gut sichtbar vor diesem Sichtschutz platzieren.

Es gibt jeweils 10 Karten mit Personen, Orten und Waffen. Abhängig von der Anzahl der Spieler müssen bei 13 Indizien bestimmte Kartenfarben aus dem Spiel genommen werden. Die Karten werden gemischt und jeder Detektiv erhält eine Personen-, Orts- und Waffenkarte. Die verbleibenden Karten werden gemischt und jeder Spieler erhält noch einmal zwei zufällige weitere Karten. Man darf sich seine eigenen Karten anschauen und dann genau 1 Person, 1 Ort und 1 Waffe verdeckt vor sich ablegen. Diese drei ausgewählten Karten erhält der Nachbar. Nun werden die ausgewählten Karten außen an den Sichtschirm geklemmt, ohne dass der jeweilige Besitzer diese sehen kann. Das Ziel ist es zu ermitteln welche Karten man dort am eigenen Sichtschutz hängen hat. Weiter geht es, indem die übrigen Karten in der Tischmitte ausgelegt werden und einen Buchstaben zugeordnet werden.

Das Deduktionsspiel kann beginnen. Man braucht dazu die Lupen. Diese sind je nach Anzahl der Spieler etwas rar gesät. Man kann aus einer von drei Aktionen wählen, es ist dabei möglich Aktionen mehrfach auszuführen – vorrausgesetzt man hat entsprechend viele Lupen. Hat man keine Lupe, nimmt man sich zu Beginn des Zugs eine aus der Tischmitte. Ist dort keine, darf man einem Mitspieler eine klauen.

Als Aktion kann man einen Zeugen befragen, geheime Informanten befragen oder eine Anklage erheben. Fragt man einen Zeugen, so gibt man eine Lupe an einen Mitspieler und darf ihn etwas fragen. Jede Frage muss wahrheitsgemäß beantwortet werden. Es darf nach Farben, Kategorien und Unterkategorien gefragt werden. Kategorien sind Personen, Orte und Waffen allgemein. Unterkategorien sind z.B. das Geschlecht männlich oder weiblich.

Die Aktion mit den geheimen Informanten betrifft die Karten in der Tischmitte. Man kann die Aktion nur durchführen, wenn ein Spieler keine Lupe hat. Diesem Spieler muss man dann nämlich eine Lupe geben.

Die dritte Aktion die das Erheben der Anklage. Das macht man, wenn man glaubt den Fall gelöst zu haben. Auch in diesem Fall gibt man einem Spieler, der keine Lupe hat, eine Lupe und darf dann auflösen.

Man kann 13 Indizien auch zu zweit spielen. In dem Fall hat jeder Detektiv eine Aktion pro Zug. Lupen gibt es in der Variante keine. Beim Befragen des Zeugen muss der Mitspieler außerdem die beiden Karten hinter seinem Sichtschirm mit berücksichtigen.

Fazit

13 Indizien erinnert ein wenig an Deduktionsspiele wie „Cluedo“ oder „Die Peking-Akte“, bei denen man in die Rolle eines Detektivs schlüpft und einen Täter enttarnen muss. Das Spiel funktioniert gut und das Prinzip und die Regeln sind ziemlich einfach und simpel. Bei den Ermittlungen versucht jeder zum einen solche Fragen zu stellen die den Mitspielern wenig bringen und gleichzeitig aus deren Fragen Hinweise zu bekommen die einem selbst weiterhelfen.

Am besten funktioniert 13 Indizien in einer größeren Runde. Dann ist die Herausforderung höher und die Abwechslung steigt alleine schon durch die verschiedenen Spielertypen. Als 2-Personen-Spiel konnte uns 13 Indizien in unserem Test nicht überzeugen, da es seinen Charme und Reiz nicht ausspielen kann.

Der Wiederspielreiz ist auf jeden Fall da und mit knapp 30-45 Minuten Spielzeit passt es sehr gut zu Beginn eines Spieleabends oder als kurzes Spiel zwischendurch.

Empfehlung
13 Indizien

13 Indizien

Ein Ort, eine Waffe, ein Täter ...

Ein gelungenes Deduktionsspiel für bis zu 6 Personen. Funktioniert in größeren Runden besser als zu zweit, macht aber viel Spaß und ist etwas für Fans von Spielen wie „Mastermind“ oder „Cluedo“.

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* Preis bei Veröffentlichung 20,68 €

Spielinhalt

  • 10 Personen (männlich/weiblich)
  • 10 Orte (Innenbereich/Außenbereich)
  • 10 Waffen (Nahkampf/Fernkampf)
  • 2 Checklisten
  • 6 Sichtschirme mit transparenten Kartenhaltern
  • 1 Ermittlungsblock
  • 6 Stifte
  • 8 Lupen
  • 8 Buchstaben (A bis H)
  • 6 Geheim-Chips (nur für die Spielvariante benötigt)

Datenblatt

Wertung: 7/10 Punkte
Verlag: Game Factory
Autor: Andrés J. Voicu
Spieler: 2–6
Empfl. Alter: ab 10 Jahre
Dauer: 30 Minuten und länger
Gewicht: 885 g
EAN: 7640142762171
Neupreis (UVP) 22,99 €
Spielanleitung: Download
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