Beste Reisezeit und Klima für Bermuda
Bermuda ist eine kleine Insel im Atlantik und die Häuser sind umgeben von üppigem Grün. Rosa Sandstrände und klares Wasser locken Sonnenanbeter und Schnorchler an. Verschiedene kulturelle Einflüsse verleihen dem täglichen Leben Würze. Bermuda kann man immer besuchen, aber es gibt gute und weniger gute Reisezeiten für dieses Ziel.
Planst du eine Reise auf die Insel der legendären rosa Sandstrände und der weltberühmten Bermuda-Shorts? Bermuda ist ein faszinierendes, exklusives Inselparadies im Nordatlantik. Geprägt von britischem Kolonialcharme, erstklassigen Golfplätzen, farbenfrohen Häusern und einer spektakulären Unterwasserwelt mit unzähligen Schiffswracks, zieht es anspruchsvolle Reisende magisch an. Damit dein Traumurlaub nicht ins Wasser fällt, ist das richtige Timing entscheidend. In diesem Ratgeber erfährst du alles über die beste Reisezeit für Bermuda, das subtropische Klima und die Atlantik-Hurrikans.
Auf einen Blick: Die absolut beste Reisezeit für einen Strand- und Badeurlaub auf Bermuda liegt in den Sommermonaten von Mai bis Oktober. Suchst du dagegen die perfekte Zeit für Golf, Tennis und Sightseeing abseits der Hitze, sind die milden Frühlingsmonate März und April ideal.
Klima in Hamilton
Dank der warmen Strömungen des Golfstroms genießt Bermuda ein ganzjährig mildes, subtropisches Klima. Es gibt hier im Gegensatz zur Karibik keine extreme Trocken- oder Regenzeit – die Niederschläge sind relativ gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt und kommen meist als kurze, intensive Schauer herunter.
Das Wetter teilt sich im Wesentlichen in zwei Phasen:
- Der warme Sommer (Mai bis Oktober): Die Lufttemperaturen steigen auf 27 bis 30 °C und die Luftfeuchtigkeit wird spürbar höher. Das Meer heizt sich auf herrliche Badetemperaturen auf. Dies ist die klassische Hochsaison.
- Der milde Winter & Frühling (November bis April): Die Temperaturen sinken auf angenehme 20 bis 22 °C am Tag. Es ist oft windiger und nachts kann es auf rund 16 °C abkühlen. Für die Einheimischen ist das Meer nun zu frisch zum Baden, für sportliche Aktivitäten ist das Wetter jedoch perfekt.
Da Bermuda mitten im Atlantik liegt, sorgt der Wind fast immer für eine frische Brise. Die Wassertemperatur knackt erst ab Juni die magische 25-Grad-Marke.
| Januar | Februar | März | April | Mai | Juni | Juli | August | September | Oktober | November | Dezember | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tagestemperatur | 20 | 20 | 20 | 22 | 24 | 27 | 29 | 30 | 29 | 26 | 24 | 21 |
| Nachttemperatur | 16 | 15 | 16 | 17 | 20 | 23 | 25 | 25 | 24 | 22 | 20 | 17 |
| Sonnenstunden/Tag | 5 | 5 | 6 | 8 | 8 | 9 | 10 | 9 | 8 | 6 | 6 | 5 |
| Wassertemperatur | 20 | 19 | 19 | 20 | 21 | 24 | 26 | 27 | 26 | 25 | 23 | 21 |
| Regentage | 11 | 11 | 14 | 12 | 9 | 10 | 11 | 14 | 12 | 12 | 12 | 12 |
Beste Reisezeit
Die Strandsaison (Juni bis August): Das Karibik-Feeling im Atlantik
Wenn du zum Baden, Schnorcheln und für Wassersport nach Bermuda reist, führt an den Sommermonaten kein Weg vorbei.
- Die rosa Strände erleben: Der Sand an Stränden wie der berühmten Horseshoe Bay oder dem Elbow Beach schimmert durch winzige, zerriebene rote Organismen (Foraminiferen) tatsächlich zartrosa. Im Sommer ist das Meer spiegelglatt, kristallklar und mit bis zu 28 °C so warm wie eine Badewanne.
- Wracktauchen: Bermuda gilt als die "Wrack-Hauptstadt des Atlantiks". Hunderte Schiffe sind hier an den tückischen Riffen zerschellt. Im Sommer sind die Sichtweiten unter Wasser phänomenal und die Strömungen minimal – ideal für Taucher und Schnorchler.
Die Sport- und Kultur-Saison (März bis Mai): Aktivurlaub & Natur
Bermuda ist weltbekannt für seine Dichte an erstklassigen Golfplätzen mit spektakulären Abschlägen direkt über den Klippen des Atlantiks.
- Golfen & Tennis: Bei Temperaturen um die 21 bis 24 °C und einer angenehm niedrigen Luftfeuchtigkeit im Frühling machen Outdoor-Sportarten deutlich mehr Spaß als in der drückenden Hitze des Augusts.
- Whale Watching (März & April): Jedes Jahr im Frühjahr ziehen tausende Buckelwale auf ihrer Wanderung nach Norden direkt an den Küsten Bermudas vorbei. Von Booten aus oder sogar von den südlichen Klippen aus kann man die sanften Riesen spektakulär springen sehen.
Die Hurrikan-Phase (August bis Oktober)
Bermuda liegt im Einzugsgebiet von Atlantik-Tiefs. Da die Insel jedoch extrem klein und isoliert ist, wird sie statistisch gesehen nur alle paar Jahre von einem Hurrikan direkt getroffen. Dennoch sollte man im September und Oktober die Wetterberichte genau verfolgen, da vorbeiziehende Stürme für starken Seegang und heftige Regenschauer sorgen können.
Sehenswürdigkeiten passend zur Reisezeit entdecken
Historic Town of St. George
Die älteste kontinuierlich bewohnte britische Siedlung in der Neuen Welt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie besticht durch kopfsteingepflasterte Gassen, historische Forts und charmante koloniale Backsteinbauten.
Beste Reisezeit: März bis Mai sowie Oktober. Da du die historische Stadt komplett zu Fuß erkundest, sind die milderen Übergangsmonate dafür perfekt. Du kommst nicht ins Schwitzen und kannst die fotogene Architektur in aller Ruhe genießen.
Royal Naval Dockyard
Der ehemalige Stützpunkt der britischen Royal Navy ist heute ein riesiges Erlebnisareal mit Museen, Kunsthandwerksmärkten und dem Nationalmuseum von Bermuda.
Beste Reisezeit: Ganzjährig gut, aber im Sommer (Juni bis August) pulsiert hier das Leben, da in diesen Monaten die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen und alle Wassersportanbieter geöffnet haben.
Fazit: Wann solltest du nach Bermuda reisen?
Bermuda ist ein facettenreiches Ganzjahresziel, das jedoch stark von deinen Urlaubsplänen abhängt. Die universell beste Reisezeit für klassischen Strandurlaub ist von Juni bis August. Möchtest du stattdessen die fantastischen Golfplätze bespielen, Wale beobachten und die wunderschönen Städte ohne die Sommerhitze erkunden, sind die Monate April und Mai der absolute Geheimtipp – die Natur blüht in voller Pracht, die Preise sind oft etwas moderater und das Wetter zeigt sich von seiner angenehmsten Seite.