Ad Deir (The Monastery) nahe der antiken Stadt Petra in Jordanien
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Ratgeber

Beste Reisezeit und Klima für Jordanien

Veröffentlicht am 17. Dezember 2018
  1. Beste Reisezeit
  2. Klima
  3. Geld tauschen in Jordanien
  4. Tiere und Pflanzen

Beste Reisezeit

Jordanien hat ein typisches Klima für den Nahen Osten, die Sommer sind mit Temperaturen bis zu 40 °C sehr heiß. Wenn einem die trockene Hitze nichts ausmacht, kann man Jordanien also auch während dieser Zeit besuchen und hat Sehenswürdigkeiten wie Petra fast für sich alleine. Man sollte die Stunden zwischen 12 und 15 Uhr allerdings ruhig angehen oder sich in Innenräumen aufhalten, um der Gluthitze zu entgehen.

Die beste Reisezeit für Jordanien liegt im Frühling (März bis Mai) und Herbst (Mitte September bis Mitte November), dann ist es tagsüber angenehm warm und die Nächte kühlen angenehm ab. Im Frühling blühen viele Wildblumen (sogar die Wüste ist dann damit bedeckt) und die Hügel und Täler sind prächtig bunt. Im März ist die Zeit mit viel Regen meist zu Ende und die Sonne wirft ein herrliches Licht von den Wüstenfelsen. Einziger Nachteil ist der Khamseen („Fünfzig“) genannte Wüstenwind, der im Frühjahr und Frühsommer aus Arabien heraufweht und Staub und Sand mit sich bringt. Jordanien trifft er meist nur wenige Tage, kann die Temperatur dann aber kurzzeitig um bis zu 10 °C absenken und alles mit Sand bedecken.

Im Herbst ist es ähnlich wie im Frühling. Erste Regenfälle kann es Anfang oder Mitte Oktober geben, so dass die ausgetrocknete Landschaft wieder zu blühen beginnt und die Temperaturen auf ein erträgliches Niveau fällt.

Winter können überraschend kalt sein. Manchmal schneit es in Petra und die Nächte können sehr kalt werden. Zu dieser Jahreszeit fällt der meiste Regen, allerding immer nur sehr kurz, aber heftig. Aqaba im Süden ist ganzjährig warm, in der Hauptstadt Amman fällt manchmal Schnee.

Jordanien ist prinzipiell ein Ganzjahresziel – doch trotz seiner geringen Größe gibt es teils deutliche klimatische Unterschiede, die von der Topographie abhängig sind: Amman, Petra und Wadi Rum liegen alle gut 800 Meter über dem Meeresspiegel, Dana und Ajloun sogar noch höher (bis 1500 Meter) , während das Tote Meer 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. So ist es möglich am gleichen Tag in Ajloun Schneebälle zu werfen und am Roten Meer in der Sonne zu liegen.

Die optimale Reisezeit ist zweifellos der Herbst und das Frühjahr. Die Wintermonate sollte man lieber meiden, dann wird es in Jordanien einfach zu kalt und ungemütlich, vor allem wenn man einen Ausflug nach Petra und Wadi Rum plant.

Klima in Amman

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
Tagestemperatur in °C 13 14 17 23 28 31 32 33 31 28 21 15
Nachttemperatur in °C 4 5 7 10 15 17 19 19 18 14 10 6
Sonnenstunden pro Tag 6 8 10 10 11 14 14 13 12 10 8 6
Regentage pro Monat 8 8 4 3 2 0 0 0 0 1 4 5

Die Höchsttemperatur in Jordanien beträgt 33 °C im August. Im Januar steigt das Thermometer auf maximal 13 °C. Der Sommer (Juni bis September) ist mit durchschnittlichen 32 °C sehr heiß. In den Wintermonaten wird es mit rund 16 °C mild. Tagsüber liegt die Temperatur in Jordanien im Jahresmittel bei angenehmen 23,8 °C.

Nachts wird es mit 4 °C am kältesten im Januar. Unter 19 °C fällt das Thermometer im Juli und August selten. Während die Nächte im Sommer bei Mittelwerten von warmen 18 °C liegen, sinkt das Thermometer zwischen November und März nachts auf kühle 6 °C. Die Temperatur beträgt Nachts über das gesamte Jahr gesehen durchschnittlich 12,0 °C.

Mit 8 Regentagen sind der Januar und Februar die regenreichsten Monate im Jahr. Von Juni bis September ist Jordanien mit durchschnittlich nur jeweils rund 0 Regentagen extrem trocken, der Winter (November bis März) fällt mit 6 Regentagen recht trocken aus. Pro Monat fällt im Jahresdurchschnitt nur an 2,9 Tagen Regen.

Geld tauschen in Jordanien

Es bietet sich an Geld entweder direkt bei der Einreise vor Ort zu tauschen oder sich Geld an einem der vielen Geldautomaten zu besorgen. Ein Umtausch in Deutschland ist nicht nötig und sorgt in der Regel für hohe Gebühren beim wechseln.

Tiere und Pflanzen

Pflanzen sind in Jordanien extrem selten. Das Land ist einfach zu trocken. Zwar gibt es immer weider Bäume, Sträucher und Gräser, mehr aber auch nicht. Wasser ist in Jordanien kostbar und wird daher nicht für die Landwirtschaft oder Natur verwendet, sondern gesammelt und gespeichert.

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